Einweihung des Gschwendter Dorfkreuzes

Das unter Denkmalschutz stehende Dorfkreuz in Gschwendt entstand vor mehr als 200 Jahren. Nach der letzten umfassenden Renovierung im Jahr 1972 wies der große Nischenbildstock seit einigen Jahren Schäden am Mauerwerk und an der Malerei auf. Eine grundlegende Sanierung war daher wieder notwendig geworden und wurde im Lauf des vergangenen Jahres durchgeführt. Die umfassenden Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten wurden vom Land Steiermark, dem Bundesdenkmalamt und der Marktgemeinde Kumberg finanziell unterstützt, wobei besonders dem Einsatz von Frau Vizebürgermeisterin Mag. Andrea Menguser und von Amtsleiter Anton Fuchs zu danken ist.
Die Arbeiten vor Ort wurden von der Dorfgemeinschaft Gschwendt mustergültig durchgeführt. Maßgeblich daran beteiligt waren Walter Grimm, die Familie Zierler, Martha Fikerment, Familie Kriendlhofer vulgo „Milchhansl“ und Familie Stelzer vulgo „Hotsch“. Die Erneuerungen der Malereien führte Akademische Malerin Barbara Fiedler durch.
Ganz besonderer Dank gilt auch der Familie Hans und Burgi Winter, welche die an der Renovierung beteiligten Personen in ihrem Gasthaus während der Arbeiten kostenlos mit Speis und Trank versorgte. Das „Ganze Dorf“ hat also zusammengeholfen, um eines seiner Wahrzeichen wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.
Am 3. Mai nachmittags fand nun im Rahmen der ersten Maiandacht durch Pfarrer Mag. Johann Hölbing die feierliche Segnung des Gschwendter Dorfkreuzes statt, an der sich rund 70 Personen aus Gschwendt und Kumberg beteiligten, darunter Bürgermeister Franz Gruber, Vizebürgermeisterin Andrea Menguser, Gemeindekassier Bernhard Reismann und die Gemeinderäte Mario Weinhappel und Erwin Dexer, Altbürgermeister Matthäus Hauser und Gemeinderat a. D. Franz Weinzierl.
Pfarrer Höbling erklärte die am Bildstock dargestellten Heiligen, Bürgermeister Franz Gruber sprach Worte des Dankes an alle an der Renovierung beteiligten Personen aus, und anschließend lud die Dorfgemeinschaft zu einer Agape beim Dorfkreuz sowie zu einem gemütlichen Beisammensein im Gasthaus Winter ein.
Wir von der Kumberger Volkspartei schließen uns dem Dank an die fleißigen Helfer an und wollen nicht vergessen, auch all jenen zehn Familien zu danken, die traditionell jedes Jahr abwechselnd für den Blumenschmuck und die Instandhaltung des Platzes rund um den Bildstock sorgen.
Autor: Dr. Bernhard Reismann (Pfarrteammitglied, Wirtschaftsrad und Gemeindevorstand)